Informationen zur Handwerkskammer
Das Handwerk steht für höchste Ansprüche in Ausbildung und Qualität, in Tradition und Innovation. Dreh- und Angelpunkt für alle handwerklichen Fragen ist die Handwerkskammer. Sie vertritt die Interessen ihrer Mitgliedsbetriebe, führt die Handwerksrolle, regelt die Ausbildung in den einzelnen Handwerksberufen, berät Betriebe und organisiert ein umfangreiches Fortbildungsangebot für Handwerker. Die Handwerkskammer beschäftigt 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Frauenanteil beträgt 42 Prozent.
Die größte Rolle spielt dabei die Nähe zum Handwerker. An seiner Seite setzt sich die Kammer für die Lösung von Problemen ein. Oberstes Ziel ist es, dem Handwerker das zu bieten, was er wirklich braucht. Gemeinsam kann viel bewegt werden. Dabei nimmt sich die Handwerkskammer selbstkritisch in die Pflicht und kontrolliert regelmäßig die Qualität ihrer Leistungen.
Jeder Handwerksbetrieb ist Mitglied in seiner regional zuständigen Handwerkskammer. Die Mitgliedschaft sichert den Betrieben eine wirksame und verantwortungsvolle Interessenvertretung. Als Sprecher des gesamten Handwerks in der Region genießt die Kammer großen politischen Einfluss.
Mitglieder der Handwerkskammer sind:
- Inhaberinnen und Inhaber von Handwerksbetrieben und handwerksähnlichen Gewerben, die ihren Sitz im Handwerksbezirk haben
- die Gesellen
- andere Arbeitnehmer mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung
- die Lehrlinge dieser Gewerbetreibenden
- Personen aus dem Handwerk, die selbstständig eine sogenannte nichtwesentliche Tätigkeit eines Handwerks ausüben (§ 90 Abs. 2 bis 4 der Handwerksordnung)
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Mit „renew“ auf Zukunftskurs
Die Handwerkskammer ist seit Juni 2025 Teil eines bundesweiten Energieeffizienz- und Klimaschutznetzwerks. Alle Aktivitäten in diesem Bereich laufen unter dem Dachbegriff „renew“: ressourcenschonend, effizient, nachhaltig, ergebnisorientiert und wirtschaftlich.
„Renew ist im Grunde ein Sammelbecken für sämtliche große und kleine Maßnahmen, die wir an unseren Standorten umsetzen“, erklärt Referent Lothar Fuchs, der das Thema betreut. Schon jetzt lassen sich deutliche Erfolge erkennen. „Wir haben in vielen Gebäuden die Beleuchtung vollständig umgestellt und bauen die E-Mobilität sowohl im Fuhrpark als auch durch weitere Ladesäulen kontinuierlich aus.“ Auch im Abfallmanagement hat sich viel bewegt. Ein zusätzlich geplantes Projekt ist die Installation einer PV-Anlage im Bildungszentrum in Passau-Auerbach.
Ökostromzertifikat
Neun von elf unserer Bildungszentren werden vollständig mit Ökostrom versorgt. Dafür wurde die Handwerkskammer mit dem Ökostromzertifikat ausgezeichnet.